Laktoseintoleranz Hilfe Laktoseintoleranz Hilfe
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Diagnose

Viele Betroffene leiden unwissend da der Enzymdefekt bei üblichen Untersuchungen von Blut oder Stuhl nicht auffällt. Um festzustellen, ob es sich bei den Beschwerden tatsächlich um eine Laktoseintoleranz handelt, gibt es verschiedene Diagnoseverfahren.

Laktosefreie Diät

Am einfachsten halten Sie über einen bestimmten Zeitraum eine laktosefreie Diät ein. Dabei können laktosefreie Milchprodukte ohne Bedenken verzehrt werden. Sind Sie in dieser Zeit beschwerdefrei, liegt der Verdacht auf eine Laktoseintoleranz nahe.

Verschiedene Diagnoseverfahren

Für den H2-Atemtest wird nach der Einnahme einer Laktoselösung über mehre Stunden der Wasserstoffgehalt in der Ausatemluft gemessen und analysiert, um anschließend eine eventuelle Laktoseintoleranz festzustellen. Mittlerweile ist der H2-Atemtest relativ weit verbreitet und wird von Allgemeinmedizinern, Internisten und Gastroenterologen angewandt.

Beim Laktose-Belastungstest wird nach einer laktosefreien Diät eine bestimmte Menge von Milchzucker eingenommen. Eine darauf folgende Blutprobe zeigt den Glukosegehalt im Blut. Steigt der Blutzuckerspiegel nicht über einen bestimmten Wert (< 20 mg/100 ml) liegt eine Laktoseintoleranz vor.

Zum Laktose-Scan-Test wird eine Speichelprobe entnommen, die im Labor in ca. 1,5 Stunden analysiert werden kann. Das Ergebnis liegt innerhalb kürzester Zeit vor, ist aber nur zur Feststellung des primären (genetisch bedingten) Laktasemangels geeignet. Dieses Verfahren bringt keine unangenehmen Nebenwirkungen wie z.B. Bauschmerzen mit sich. Hierbei kann jedoch ein falsch-negatives Ergebnis auftreten, wodurch die Aussagekraft dieses Tests sehr eingeschränkt ist. Außerdem müssen die Kosten hierfür in der Regel selbst übernommen werden.

Die Diagnose Laktoseintoleranz ist zwar unangenehm, schränkt das Leben aber nicht mehr so stark ein wie noch vor einigen Jahren. Ein genussvolles Leben mit Laktoseintoleranz ist trotzdem möglich. Wie erfahren Betroffene in einer Therapie durch Ärzte, Ernährungsberater oder Selbsthilfegruppen.

 

Tipp

Fragen Sie Ihren Arzt nach einem für Sie geeigneten Diagnose-Verfahren. Hierfür sind Internisten oder Gastroenterologen die Experten.

 

Therapie

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